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Lexikon Erklärung: Lichtwirkung des Stroms

Den Querschnitt eine elektrischen Leiters kann man so weit verringern, dass der Draht sich beim Stromdurchfluss bis zum Glühen erhitzt. Die Wärmewirkung des Stroms wird hier als Lichtquelle ausgenutzt, und die Helligkeit des emittierten Lichtes ist direkt von der Temperatur der Glühwendel abhängig, d. h. je höher die Temperatur ist, desto heller erleuchtet die Glühwendel. Im Vergleich dazu können Gase ohne Wärmewirkung Licht erzeugen.

In der Leuchtstoffröhre wird Quecksilberdampf zum Leuchten angeregt, wobei die emittierte Strahlung für das Auge kaum sichtbar ist, da sich der überwiegende Teil der Strahlung im ultravioletten Spektralbereich befindet. Auf der Innenseite der Glasröhre trifft deshalb die Strahlung auf einen Leuchtstoff, der den ultravioletten Spektralanteil in sichtbares Licht verwandelt. Die Leuchtstoffröhre hat einen sehr hohen Wirkungsgrad, denn fast die Hälfte der elektrischen Energie geht in sichtbares Licht über. Im Vergleich dazu wandelt die Glühlampe nur ungefähr 10 % der Energie in sichtbares Licht um, und der Rest geht in Wärme über.